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Fotobericht über SLK-Fahren in Dubai (März 2005) von Heino Krause


Heino Krause
März 2005

 

Fotobericht über SLK-Fahren in Dubai

 


Schon bei meinem letzten Aufenthalt in Dubai wollte ich den R171 bei Sixt mieten. Bekommen habe ich damals eine E-Klasse. Diesmal habe ich nicht bei Sixt Deutschland sondern direkt bei Sixt VAE online gemietet. Der R171 wird immerhin schon auf der Homepage abgebildet. Ist relativ preiswert: Bei Wochenanmietung ca. 70.-EUR / Tag. Die erlösende Meldung kam dann gleich nach der Landung am Flughafen: Der SLK steht bereit. Ich habe die kostenlose Hotelzuführung und -abholung gebucht, um kein Problem mit dem Koffern zu bekommen. Zum vereinbarten Termin warteten wir dann zunächst eine halbe Stunde und riefen dann an. Die Meldung war „The car had an accident on the way to the hotel. Total loss. The driver lies in the hospital. Very seriously. We bring a new car.”

Eine Stunde später stand ein neuer R171 dann vor dem Hotel. Sehr ordentlich ausgestattet. Automatikgetriebe, 245/225-Räder, Bi-Xenonscheinwerfer, Parktronic,
tellursilber metallic, helles Leder usw. Der Wagen war gerade erst zugelassen worden.
Die junge Dame auf dem Bild ist übrigens meine Tochter Daniela, die mich auf meiner sechsten Dubaireise begleitete.
Wir hatten an allen Tagen Cabriowetter (tagsüber sonnig zwischen 25 und 33 °C / nachts nie unter 20 °C) und sind nicht einen Meter geschlossen gefahren.

Autofahren in Dubai macht immer noch viel Spaß. Die Straßen sind breit und links und rechts, aber besonders oben gibt wirklich viel Spektakuläres zu sehen (im Hintergrund die Sheikh Zayed Road). Allerdings kollabiert der Verkehr inzwischen während der Rushhour. Wo noch vor 10 Jahren 200 Tsd. Leute wohnten, sind es heute weit über eine Mio. In zehn Jahren könnten es nach Prognosen über 10 Mio. sein. 80% der Einwohner sind Ausländer, dazu noch zahlreiche Touristen. Der Fahrstil ist asiatisch / südländisch. Man kommuniziert mit der Hupe. Blinken hingegen ist Betteln. Wer blinkt, um die Spur zu wechseln, outet sich als Fremder. Wer diese Unterwürfigkeitsgeste gemacht hat, wird dann aber von den Dubaiern huldvoll vorgelassen.

Dubai ist bekannt für Klasse Strandhotels. Der Tourismus wächst ungebremst. Die vielen Bauprojekte (künstliche Inseln im Meer, Satellitenstädte, Einkaufspaläste, Formel 1-Strecke, Flughäfen, Abfahrtspisten usw.) stören die Erholung an vielen Standorten. Man muss sich gut auskennen, um nicht Ferien auf der Baustelle zu machen. In der Fensterfläche des Hotels spiegelt sich ein im Bau befindlicher Tower wider. Der Biker auf dem Bild ist einer von mehreren hundert Teilnehmern der Dubai Bike Week. Teilweise hatte unser SLK eine Eskorte aus einem Dutzend Harleys.

Auf ein Bier im Hard Rock Cafe muss man in den Emiraten nicht verzichten. Cabrios kann man offen draußen stehen lassen. Die Kriminalität ist auf sehr niedrigem Niveau.

Kurzer Stopp an der Jumeira Road. Dank des starken EUROs ist Einkaufen, egal ob
im kleinen Shop oder in der Supermall, extrem günstig.
Wie man sehen kann, ist Daniela auch echter SLK-Fan.

Immer wieder ein besonderes Vergnügen: Tanken in den Emiraten. Der Liter Super Benzin kostet ca. 0,25 EUR. Also SLK voll tanken für 15 EUR inkl. full service! Man muss nicht mal aussteigen.

Eine der schönsten neu gebauten Moscheen ist die Jumeira-Moschee, die man auch besichtigen kann.

An der Stelle, an der das Foto aufgenommen wurde, entsteht das höchste Gebäude der Erde: der Burj Dubai. Die genaue Höhe ist noch unklar, zwischen 700 und 850 Meter. Sicher ist lediglich, dass der Burj Dubai größer wird als der Freedom Tower in New York nach seiner Fertigstellung. Im Hintergrund die Skyline von Dubai.

Der R171 passt perfekt zu den herrlichen Stränden am Golf. Roadsterfahren bei diesem Wetter und dem frischen Geruch des Meeres in der Nase ist ein vollkommenes Vergnügen.

Solche menschenleere Strände sind nur den Insidern bekannt.

Schnappschuss an einer Kreuzung. Wichtig zu wissen: Kamele haben immer Vorfahrt. Auf den Autobahnen durch die Wüste kann schon mal ein Kamel die Fahrbahn kreuzen.

Anfahrt zum Burj al Arab. Wenn man nicht Gast im Hotel ist, kann man mit einer zuvor erfolgten Reservierung für ein Restaurant (gegen Angabe der Kreditkartennummer) passieren.

In den großen Hotels gibt es zumeist Valetparking. Man lässt bei der Anfahrt das Auto mit laufendem Motor stehen, die Bediensteten bringen das Auto in die Tiefgarage und stellen es beim Verlassen des Hotels wieder bereit. Als wir wieder gingen, erinnerte sich der Hotelangestellte sofort: „the Mercedes sportscar with the Formula one nose“ und lief sofort los. Wie man auf dem Foto sieht, lag er falsch. Meine Tochter neigt dazu, solche kleinen Serviceschwächen zu übergehen. Ich bin da eher unnachgiebig und verlangte die Herausgabe des SLK.

Abfahrt aus dem Burj al Arab. Hier trifft sich wirklich die Welt. Auf früheren Touren hatte ich u.a. schon Begegnungen mit Michael Schumacher samt Familie. Als Beckenbauer hier die Emirates Airline als Sponsor für die Fussball-WM warb, stand abends in Leuchtschrift auf voller Höhe „Welcome Mr. Beckenbauer“.

Im Straßenbild sieht man den R171 ziemlich selten. Es sind zumeist Frauen am Steuer. Auf dem Foto sieht man eine verschleierte Dame im SLK 350, die uns durch die dunkle Sonnebrille betrachtet.

Unser Versuch, sich dem SLK 350 auf gleicher Höhe anzunähern, blieb ohne Erfolg. Er beschleunigte innerorts auf geschätzte 120 km/h und war auf und davon. Der Respekt vor den Persönlichkeitsrechten meiner arabischen Gastgeber verbot es da mitzuhalten (oder war es doch die schwächere Motorisierung?).
Die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitung sind wohl immer einheitlich etwas über 100 EUR. Die Scheichs zahlen das sicher aus der Portokasse. Die zahlreichen Radarfallen an den Autobahnen sind teilweise made in Germany.

Einer der Höhepunkte war das Treffen mit Torsten alias Dubaier aus dem Fahrerverzeichnis vom mbslk.de. Wir trafen uns zunächst im Jumeira Beach Hotel zum Kaffee und machten dann eine kurze Ausfahrt mit Fotoshooting. Torsten lebt seit 6 Jahren hier und arbeitet in leitender Funktion bei der Middle East Vertretung eines großen amerikanischen Konzerns.

Vorbesitzer seines SLK 320 war eine einheimische Dame, die offenbar Duftöl in die Belüftung gegossen hatte. Torsten litt jedenfalls noch viele Monate unter dem strengen Geruch.

Anders als bei uns ist der SLK in Dubai ein typisches Winterauto. Wegen der großen Hitze ist offenes Fahren im Sommer ausgeschlossen. SLK fährt man also als Zweit­- oder Dritt-oder xxx-Wagen. Wie viele hier hat Torsten als Erstwagen einen Offroader.

Fazit: Der SLK war das Sahnehäubchen dieses Dubaiaufenthaltes. Die Region und das Auto ergänzen sich hervorragend. Eine Empfehlung für alle Community Mitglieder, soweit die Anreise zwischen September und Mai erfolgt.

Bilder in voller Auflösung findet ihr in der Gallery
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